Badetag

Komischer Vogel
– eigenes Foto –

Es ist heiß draußen und da ist es besonders angenehm, nicht draußen zu bleiben, sondern kühle Räume aufzusuchen und kalte Getränke zu genießen. Allerdings lassen wir nicht jeden rein. Die Gartenvögel zum Beispiel nicht. Die müssen draußen bleiben und mit der Hitze zurechtkommen. Weil wir nett sind, machen wir den Vögeln ein paar Badeangebote.

Der ausgediente Deckel eines Windeleimers,  ein großer Untersetzer, für den es gerade keinen Aufsetzer gibt, sogar eine eigens gekaufte Vogeltränke, die allerdings völlig ignoriert wird. Offenbar mögen unsere Gartenvögel eher unsere improvisierten Lösungen. Okay, die Vogeltränke wird jetzt von Insekten genutzt, die in den beiden anderen Vogelbädern jämmerlich ersoffen. Also sie wird natürlich nicht von denen genutzt, die da schon ertranken, sondern von anderen, die rechtzeitig erkannten, dass es nun ein geeigneteres Angebot gibt.

Gerade an heißen Tagen herrscht ein reger Badebetrieb und es lässt sich schön beobachten, was für eine Rang-, möglicherweise auch Hackordnung es bei diesen Wildvögeln gibt. Amseln und Stare zelebrieren ihre Bäder.

Zum Beispiel diese Amsel: Sie setzt sich zunächst vorsichtig auf den Rand, nimnt den einen oder anderen Schluck und setzt dann ein Bein ins Wasser, vermutlich um zu überprüfen, ob die Temperatur stimmt. Dann steht sie für einen Moment mitten in der Wanne, betrachtet die Welt und lässt sich von der Welt betrachten, bevor sie sich hemmungs- und rückhaltlos ins Badevergnügen stürzt. Unter wildem Flügelschlagen spritzt sie sich das Wasser über Kopf und Rücken, gleich nochmal, bricht ab und setzt sich wieder auf den Rand.

Ein Blick auf die wartenden Kleinvögel: Meisen, Sperlinge, mal ein Hausrotschwanz oder ein Rotkehlchen. Dann zurück ins Wasser Weiterlesen

Warum gelb?

Von American Printing Company – catalog, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4275407

Mein Drucker belügt mich.

Ich besitze keine Druckerei, ich habe auch keinen persönlichen Drucker, der meine Druckaufträge übernimmt. Es handelt sich bei dem betrügerischen Drucker um ein handelsübliches Gerät, dessen Marke ich hier verschweige, um kein can Onheil anzurichten. Weder beim Hersteller, beim Händler, noch bei ungläubigen Leser*innen.

Jetzt, beim Versuch, das Geschehene zu verarbeiten, fallen mir Ereignisse aus der Vergangenheit ein, die ich hingenommen habe, ohne ihre Tragweite zu begreifen, erste Täuschungsversuche, die ich als Softwarefehler oder Hardwareversagen einordnete und die mich hätten Weiterlesen

Weiß nicht

Von Carl Larsson – Åt solsidan, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=447496

Wir wohnen in einem Haus mit einem Flachdach. Ich ahne schon, wie jetzt einige die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Ein Flachdach? Aber man weiß doch… Ja. Weiß man. Früher oder später gibt das Ärger. Mit jahrzehntelanger Spitzdacherfahrung kann ich sagen, dass es früher oder später immer Ärger gibt.

Wasser marsch: Im Arbeitszimmer standen Eimer, in die es tropfte. Braune Flecken an der Zimmerdecke, die langsam größer wurden. Eine halbeingestürzte Decke im Arbeitszimmer, einem anderen Arbeitszimmer in einem anderen Haus übrigens. Nur eine feuchte Auswahl.

Trotzdem blöd, dass es wieder passierte. Der Dachdecker kam, fand und reparierte die schadhafte Stelle. Im Jahr darauf: Blöd, dass es wieder passierte. Der Dachdecker kam, fand und reparierte die schadhafte Stelle. Wir beschlossen, dass es jetzt gut sei, dass er jetzt das Problem gelöst hätte und wir künftig Ruhe haben würden. An dieser Stelle.

Doch da waren noch die Flecken auf der Wand. Mit einer kleinen Fläche hatte es begonnen, schließlich war ein braun umrandeter Streifen daraus geworden, der von der Decke bis fast zum Fußboden hinab reichte. Mit einer Grundierung überdeckt, zwei Tage gewartet, bis es Weiterlesen

Form und Inhalt

Von Creator:François-Nicolas Martinet fils – Martinet, Histoire des oiseaux, peints dans tous leurs aspects, pl. 19, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=56710701

Es hatte mal wieder nicht geregnet. Unser Rasen, gut, die Grünfläche hinter dem Haus, okay, das Grün nehme ich auch zurück, also: Die Fläche hinter dem Haus, die unter günstigeren Bedingungen als Rasen bezeichnet werden könnte, zeigte sich in allen möglichen Farben, von denen uns keine gefiel.

Dunkelbraun, fast schwarz das Moos, kräftig grün der Klee, hellbraun die Erde, die wie kahle Stellen durch lichter werdendes Haar lugte und schließlich gelblich das Gras. Ich vermute ja, dass die Graspflänzchen, die zwischen all dem Kraut um einen Platz ringen, ein Gespür dafür haben, dass ich nicht voller Liebe über die Fläche schreite, dass sie meine unterschwellige Ablehnung ahnen und darauf mit Wachstumsverweigerung reagieren, dass der Rollrasen sich wieder aufrollen und dann trollen möchte, müsste er nicht befürchten, dann im Licht der Sonne zu Staub zu zerfallen wie Graf Dracula.

In solchen Fällen wird gegossen. Nicht regelmäßig, aber immer dann, wenn die Bambusblätter sich einrollen und der letzte Rest Feuchtigkeit in der Vogeltränke eine teerähnliche Konsistenz hat. Ich schritt also langsam mit einer Art Brause am Stiel über die staubige Fläche und goss.

So führte

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Singen im Wald

Von Marià Fortuny – Museo Nacional de Arte de Cataluña, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20029234

Hinter diesem Grau, ist da noch etwas? Ja, ich weiß. Die Luft ist besser und wir hören die Vögel singen. Die Sonne scheint und die Welt tut so, als wäre alles in Ordnung, ohne dass es sich auch nur im Geringsten so anfühlt. Es gab da mal einen Film mit Jim Carrey,  die Truman Show, in dem die Hauptperson nicht weiß, dass ihre Welt nur ein riesiges Studio ist, dass sie in einer Art  Big-Brother-Welt zur Unterhaltung der ganzen Fernsehnation lebt. Irgendwann erkennt  Truman Burbank, dass seine Welt künstlich ist und es noch eine Welt außerhalb gibt. Das hätte ich jetzt gern: An einem blinden Fleck, einer matten Stelle herumpolieren und die Stelle wird nicht blank, sondern durchsichtig und erlaubt einen Blick in eine andere, in die richtige Welt, die immer da war, die nie aufgehört hat zu existieren.

Uns unterscheidet von Jim Carrey, dass wir wissen, dass unsere Welt nicht die richtige ist und  deshalb fällt es uns wohl so schwer, uns mit dieser sogenannten neuen Normalität abzufinden, anfreunden kann man sich nicht mit ihr. Da kann man wirklich neidisch werden auf die Verschwörungstheoretiker, die davon überzeugt sind, dass alles nur eine Inszenierung ist, denn die haben wenigstens etwas, wogegen sie kämpfen können, und seien es auch nur Windmühlenflügel.

Wir haben Virologen, die uns kurz zusammengefasst sagen, dass es ein Medikament geben wird und eine Impfung. Im September vielleicht. Allerdings Weiterlesen

Nomen est omen

Biontech wurde die Zulassung für die erste klinische Studie eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus erteilt. Das wird auch Zeit, sogar meine Rechtschreibprüfung kennt bereits Corona. Erst war ich skeptisch, ob das was wird mit dem neuen Impfstoff, aber dann habe ich nachgesehen, wo das Unternehmen seinen Sitz hat: An der Goldgrube! Das muss doch etwas zu bedeuten haben, das kann doch kein Zufall sein.

Ausgelacht

Korea.net / Korean Culture and Information Service (Photographer name) / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)

Welche Geschichten erzählt man in diesen Zeiten? Geschichten von früher, aus der guten alten Zeit, als wir die Welt noch retten wollten? Als wir glaubten, sie noch retten zu können? Geschichten über die Zukunft, in der alles wieder gut sein wird? Geschichten die Mut machen und die wir nur schwer glauben können? Geschichten über die Gegenwart, von Helden die sich opfern, von Opfern, die in Würde leiden, wenn Hilfsbereitschaft und Klopapier?

Ich glaube, ich will Geschichten, die mich mitnehmen an einen anderen Ort, in eine andere Zeit, Geschichten, die nichts mit Corona zu tun haben. Nicht, weil ich nichts mehr darüber hören will, sondern weil ich ständig darüber höre, sehe und lese, weil da noch Raum für anderes sein muss. Wofür auch immer, wenn es nur gut gemacht ist. Ich will Lachen hören. Ich will in einer Geschichte versinken und in einer anderen Welt wieder auftauchen.

Kann das mal bitte jemand organisieren?

Do everything! Turn! Turn! Turn!

 

Von ChristianSchd – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34042765

Ich glaube, zwischen meinem sechsten und 16. Lebensjahr wurde das Geräteturnen nur ab und an von Schönschreiben abgelöst. Dabei bin ich bin unsportlich. Oh, ich hatte nichts dagegen, mich draußen zu bewegen, auch  mal etwas schneller, lieber allerdings blätterte ich die Seiten eines Buchs um. Ich erinnere mich sogar, dass ich auf einer Wiese mal in eine Mannschaft gewählt wurde, vermutlich, weil jemand gestorben war. Damals wusste ich gerade, dass man beim Fußball einen Torhüter brauchte und drei Ecken als ein Tor zählten. Was genau eine Ecke war, hatte mir niemand erklärt. Offenbar wurden die Regeln gleich welcher Sportart als Teil der männlichen DNA betrachtet und bedurften deshalb auch keiner weiteren Erläuterungen.

Sportlehrer besaßen eine Trillerpfeife und einen untrüglichen Blick für Luschen. Ich war groß, schlaksig, ängstlich und ahnungslos, mit zu wenigen Muskeln und zu vielen Knochen. Meine Sportnote stand wahrscheinlich schon fest, wenn wir die Matten in die Halle trugen. Wenn ich nur daran denke, Weiterlesen

Gemeinschaftsprojekt

Von wetwebwork – Keyboard and Cress, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1576198

Christiane Nitsche, die ich aus dem Buchprojekt über die Vechte kenne, hat ein  Projekt gestartet, ich zitiere mal:

„Die Liebe in Zeiten von Corona“

soll ein Gemeinschaftsprojekt werden – eines, in dem wir einander von der Liebe erzählen, von den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, die sie in der Zeit der weltweiten Krise erfährt. Das Ziel: ein Kanon der Liebe aus allen möglichen Kulturen, damit wir uns später nicht nur an die Schrecken und Ängste erinnern, sondern an das, was uns stark und menschlich macht.
Ich freue mich auf viele Beobachtungen, Erzählungen, Alltäglichkeiten, auf Dramatisches, Lustiges und Unglaubliches, was Ihr dazu zu erzählen habt.

Die Beiträge werden von mir literarisch bearbeitet, anonymisiert und in einem täglich erweiterten Blog veröffentlicht.

Es haben sich schon ein paar gemeldet, die mitmachen. Aber es dürfen gerne mehr werden.
Darum bitte auch gerne teilen!

Kontakt: loveisallyouneed.corona@googlemail.com

Abwarten und Tee trinken

Von Albert Anker – Urprung unbekannt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1180495

Gerade war ich einkaufen. Toilettenpapier war alle. Um 10:00 Uhr. Plötzlich leuchtete mir das sogar ein: Deutschland hat Schiss. Zu Recht, nehme ich an, wenn man China, Italien, Spanien und… ach, wohl den Rest der Welt sieht. Wir ziehen den Kopf ein und hoffen. Ob es uns gut tut, nur noch Corona zu hören, zu sehen, zu lesen und zu besprechen? Klar, noch immer gibt es Menschen, die alles für übertrieben oder gar für Geschäftemacherei halten. Wessen Geschäfte könnten das wohl sein? Was jetzt gebunkert wird, wird später nicht gekauft. Da profitiert der Handel nicht. Der Rest der Wirtschaft leidet. Die Pharmaindustrie würde ja gern verdienen, hat aber nichts im Angebot. Klar, irgendwann vielleicht. In ein paar Monaten, in einem Jahr, hat ein Unternehmen einen Impfstoff oder ein Medikament und verdient sich eine goldene Nase. Darüber rege ich mich dann später mal auf. Da ich gerade schon Weiterlesen

Hanau

Was soll ich dazu sagen?

Gründe finden?

Als ob man lange danach suchen müsste.

Lösungen diskutieren?

Als ob die nicht bekannt wären.

Da möchte man doch, da würde man am liebsten, da sollte doch endlich…

Aber was bleibt, sind Zorn und Trauer.

nearer to thee

Riksarkivet (National Archives of Norway) from Oslo, Norway [No restrictions]

Wie nah kommt man einem toten Künstler? Ein Thema, das mich immer wieder mal bewegt. Eigentlich immer, wenn ich mich mit einem toten Künstler beschäftige. Bei lebenden Künstlern, das fällt mir gerade auf, stelle ich mir nie die Frage, wie ich ihnen nahe kommen könnte „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“ hat der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière mal gesagt. Soweit würde ich nicht gehen. Möglicherweise ist es so, dass es Antworten auf diese Frage gäbe, die mir nicht gefallen würden.

Zum Beispiel die, dass es möglich sein könnte, ihnen nahe zu kommen und aus der Frage, wie ich die Nähe herstellen kann, die Frage würde, was ich mit dieser Nähe anfangen möchte. Arno Schmidt ist tot, Rembrandt ist tot. Maarten t‘ Hart und Dirk de Keyzer leben. Ihre Anschriften sind zu ermitteln, es wäre möglich, zumindest Weiterlesen

Kalk erwischt

Von Cgoodwin – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3434079

Es ist mir etwas peinlich darüber zu berichten, aber wir sind hier ja unter uns. Als ein Ergebnis der familiären Arbeitsteilung bin ich nämlich seit einiger Zeit auch für die Reinigungsarbeiten im Haus zuständig und stolz wie Bolle, wenn irgendwas mal sauber ist. Das Universum neigt bekanntlich zur Entropie, es ist also nicht weiter verwunderlich, dass Sauberkeit und Ordnung nicht lange anhalten. Mit anderen Worten: So endlos wie das Universum vermutlich ist, so endlos muss geputzt werden. Staubsaugen, Staubputzen, Wischen. Schlafzimmer, Treppe, Wohnzimmer, Küche, Bad. Gäste-WC und so weiter und wieder von vorne.

Ich gebe zu, ich habe diesen Moment herausgezögert: Das Klo musste auch geputzt werden. Jetzt sind wir schon ganz nah dran am heiklen Punkt oder besser Streifen. Hartnäckigen Streifen. Das Internet weiß ja heute in allen Lebenslagen Rat, also googelte ich, fand ein entsprechendes Forum Weiterlesen

Nie wieder!

[[File:Bundesarchiv B 285 Bild-04413, KZ Auschwitz, Einfahrt.jpg|Bundesarchiv B 285 Bild-04413, KZ Auschwitz, Einfahrt]]

Vor 75 Jahren befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz. „Nie wieder“ steht, so fasse ich es auf, dafür, dass es nie wieder Judenverfolgung, allgemeiner, nie wieder religiös oder rassistisch begründete Verfolgung und Vernichtung anderer Menschen geben darf.

Juden müssen in Deutschland sicher leben können. Was für ein furchtbarer Satz, wie schrecklich ist es, dass wir 2020 diesen Satz noch oder wieder sagen müssen. Dabei geht es mir nicht um Religion, nicht darum, dass Menschen sich zum Judentum bekennen oder nicht, das war den Nazis auch egal. Ihnen genügte eine irgendwie konstruierte Verwandtschaft.

Deshalb müssen auch Moslems und Christen, Hindus und Buddhisten ihren Gott oder ihre Götter anbeten können, denn was uns trennt, sind vielleicht Religion und Parteien, aber was uns eint, ist die schlichte Tatsache unseres Menschseins. Wem das nicht genügt, um andere als gleichwertig und gleichberechtigt zu sehen, der verrät nicht seine „Rasse“ oder sein Land, der verrät die Menschheit.

Gans unvorsichtig

Quelle: Google

Heute ging die Meldung durch die Medien, dass die FDP ein neues Thema gefunden hat: Kanadagänse. Diese Vögel machen sich in NRW breit, in Düsseldorf sind sie inzwischen so lästig wie Lobbyisten. Da ich nicht in Düsseldorf lebe, gehöre ich nicht zu den unmittelbar Betroffenen, freue mich aber natürlich für die FDP. Drohnen, so hieß es, wolle sie einsetzen lassen, damit die Kanadagänse sich neue Futtergebiete suchen, Köln vielleicht. Weil die Meldung im WDR etwas verkürzt kam, googelt ich sogleich und fand die oben abgebildete Seite, die die Motive der Freien Demokraten doch recht zwielichtig, wenn nicht gar eigennützig erscheinen lässt.

Bewegende Bilder

Als unsere erste Tochter gerade mal stehen konnte, kauften wir uns eine Videokamera. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Eine Videokamera des Jahres 1989 hat nichts zu tun mit den kleinen digitalen Camcordern, die man inzwischen auch kaum noch sieht, weil die meisten Videos einfach mit dem Handy aufgenommen werden. Es war ein Gerät groß wie ein Toaster, in das VHS-C-Kassetten eingelegt wurden, die wiederum mittels eines Adapters im Videorekorder abspielbar waren. Die Kamera ist längst entsorgt, einen Videorekorder besitzen wir noch, obwohl wir damit nichts mehr aufnehmen. Es gibt eine Kassette, die wir uns alljährlich in der Weihnachtszeit ansehen… wollen. Meistens kommen wir nicht dazu oder der Rekorder steht gerade neben meinem Rechner, so wie jetzt, weil ich die VHS-C-Kassetten digitalisieren will.

Seit vielen Jahren. Zweimal habe ich Hard- und Software dafür angeschafft, inzwischen ist die Technik so weit, dass das ganz gut geht. Leider sind Weiterlesen