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Rainer Strobelt

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Zahlen bitte

Von Kuba Bożanowski from Warsaw, Poland – Concrete meal, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24242012

Wer hat denn da wohl gepennt, fragt man sich, liest man die Zahlen zur Entwicklung im öffentlichen Dienst. Hunderttausende Mitarbeiter fehlen oder werden demnächst fehlen. Lehrer gehen in Pension. Gut, das konnte ja keiner ahnen. Und neue einstellen, ja, schon, aber über Jahre hat man doch erzählt, die Personalkosten der öffentlichen Hand seien so hoch, dass es keine Spielräume mehr gäbe, weder für Gehaltserhöhungen noch für Verbeamtungen.

Ich bin kein Verfechter des Berufsbeamtentums, aber wenn Bundesländer in Konkurrenz zueinander treten und einige die Verbeamtung von Lehrern anbieten, ja, wohin gehen denn dann die Lehrer?

Wenn seit Jahrzehnten Stellen im öffentlichen Dienst abgebaut wurden, darf man sich nicht wundern, dass Leistungen nicht mehr auf dem Niveau erbracht werden können, das erforderlich wäre, um den Bedürfnissen der Gesellschaft zu genügen. Bauverwaltungen, Schulen, Jugendämter, Soziale Dienste, Gerichte, Polizei, überall fehlen Menschen.

Ob wir erweiterte Kanäle oder sanierte Straßen brauchen, jetzt fehlen die Ingenieure in den Bauverwaltungen, die für die Planung erforderlich wären. Nicht, dass ich diese Projekte grundsätzlich gutheißen will, aber die Bundes- und Landesregierungen, die die schwarze Null zum goldenen Kalb gemacht haben, die mit Schäuble einen Finanzminister feierten, der faktisch ein Abbruchunternehmer unserer Infrastruktur war, die jede Bürgerinitiative verspotteten, die sich für die Rettung einer Krötenart und gegen den Weiterlesen

Früh ist auch schon zu spät

Versprecher oder missverstandene Redewendungen besitzen manchmal einen besonderen Reiz. Diesmal brachte eine meiner Töchter mir ein gelungenes Beispiel mit: Ein Wort, das gleich von zwei Menschen so verstanden und verwendet worden war:

Spätsünder

Wahlkampfmittelräumdienst

Von Carl Spitzweg – The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=159098

Hochgeschrocken in der Nacht,

tröstet mich,

Frau Merkel wacht.

 

Alles ist gut. Ganz sicher. Sicher ist es natürlich nicht, aber damit es sicher wird, sicherer wird, zumindest aber so sicher bleibt, wie es bisher war, müsst ihr schon richtig wählen. Es gibt viele gute Gründe sich zu fürchten. Und ihr solltet euch fürchten, nicht gleich zu sehr, nicht so, dass ihr AfD wählt. Die Kanzlerin verspricht euch Kontinuität. Nichts wird passieren. Oder doch, schon. Aber die meisten von euch werden es überleben. Oder vergessen.

Es geht euch gut. Aber es könnte euch besser gehen. Schlimmer noch, es könnte euch schlechter gehen. Die Welt will euch etwas wegnehmen. Dazu hat sie kein Recht. Ihr seid im Recht, wir sind im Recht. Wir sind die Guten. Halt, nicht gleich übertreiben, nicht gleich Grün wählen. Weiterlesen

Ach, Bellmann

Von Holger.Ellgaard – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49643665

 

Peter Fuhrmann ging im 18. Jahrhundert als junger Mann nach Stockholm, heiratete eine Witwe und übernahm die Weinhandlung ihres verstorbenen Mannes. Zu seinen Zeiten gab es bereits eine große deutsche Gemeinde in Stockholm. Doch nicht nur die Deutschen, viele andere hatten offenbar großen Durst, denn Fuhrmann wurde wohlhabend, davon zeugt unter anderem die Gedenktafel in der Deutschen Kirche in Gamla Stan, Weiterlesen

Auch Käse im Angebot: Wahlen in den Niederlanden

In den Niederlanden wird gewählt. Geert Wilders, Vorsitzender und einziges Mitglied der PVV (Partei für die Freiheit), geht mit einem Programm in diese Wahlen, das auf eine Seite passt. Ich versuch mich mal an einer Übersetzung:

Konzept Wahlprogramm Partei für die Freiheit 2017 – 2021

Niederlande wieder unser!

Millionen Niederländer haben genug von der Islamisierung unseres Landes. Genug von Massenimmigration und Asyl, Terror, Gewalt und Unsicherheit.

Hier ist unser Plan: Anstelle der Finanzierung der ganzen Welt und von Menschen, die wir hier nicht wollen, geben wir das Geld für den normalen Niederländer aus. Weiterlesen