Too old to rock’n roll

von FDSFDS (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

von FDSFDS (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D, via Wikimedia Commons

Dieses Internet, dachte ich und war mir dabei sehr wohl der Tatsache bewusst, dass ich da nicht gerade einen originellen Gedanken produziert hatte. Neben Katzenfotos tragen internetkritische Überlegungen vermutlich erheblich zum weltweiten Datenverkehr bei. Ich schließe mich all diesen Gedanken an und akzeptiere auch Katzenfotos, falls die Katzen dabei ihr Fell anbehalten dürfen und nichts geschieht, was sie anschließend bereuen könnten.

Mein Seufzer galt allerdings einer speziellen Wirkung des Internets, einer, die im Zusammenhang mit Musik steht. Seit ich wieder einen Plattenspieler besitze, höre ich mir oft alte Schallplatten an.

Oh je, wenn ich lese, was ich da schreibe, dann denke ich an den Plattenschrank meines Onkels. Ein poliertes Möbelstück, Nussbaum vielleicht, mit Türen und Klappen, oben drauf ein Radio, in einem Fach ein Plattenspieler, darunter ein Plattenständer, so einer, in den die Singles gestellt wurden. Da stand dann Freddy neben Gitte, Fred Bertelmann mit seinem lachenden Vagabunden neben dem Orchester Billy Vaughan. Außerdem gab es noch ein paar Schellackplatten, Little Richard zum Beispiel. Ob Elvis dabei war, weiß ich nicht mehr sicher.

So ähnlich muss auf meine Töchter wirken, was ich da veranstalte. Weiterlesen