Wer wenn nicht Wier

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja: im Regen, in Tecklenburg, vor dem Rathaus, im Dezember. Alle bitte dem Regenschirm folgen und schön zusammenbleiben, es könnte eng werden, denn auch in Tecklenburg gibt es einen Weihnachtsmarkt. Allerdings einen irgendwie verzettelten, einen, der sich über eine lange Strecke verteilt, ohne aber aus vielen Buden, Ständen, Hütten oder Wagen zu bestehen. Mit anderen Worten: Es ist fast überall kein Weihnachtsmarkt.

Wir schlendern durch das Städtchen. Jedes andere Tempo wäre völlig unangemessen, denn schnellen Schrittes wären wir ratz fatz durch den Ort gestürmt und hätten gewiss etwas versäumt. Kopfsteinpflaster glänzt im Regen, der wohl auch dafür sorgt, dass sich nicht gar so viele Kauf- und Schaulustige auf den Weg gemacht haben.

Schöne kleine Fachwerkhäuser, schmale Straßen, die sogleich das Wort Gässchen aufkommen lassen, aber das verkneife ich mir. Weiterlesen