GUT AUSGEGANGEN

1968_Jimi_Hendrix_Experience

Nur die Anschläge der Tastatur oder das Blättern der Seiten: Was für ein beschränktes Medium die Sprache, zumal die geschriebene, doch ist, was alles nicht möglich ist. Jimi Hendrix elektrische Gitarre, die gehört zum Soundtrack… Laut, sehr laut, nur dreißig Sekunden, dann langsam ausgeblendet, leiser, nur noch im Hintergrund… Hey hey Joe… können Sie mich jetzt hören?

Sehen Sie mich? Ein echtes Kunststück… nein, nicht ich, sondern Ihr Versuch, mich zu sehen, damals, Ende der sechziger Jahre,

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Lyrik von Rainer Strobelt

Jeff Beck, ein Gitarrist, an den sich nur noch wir Silberfüchse, Graubärte und Faltenböcke erinnern, soll über Jimi Hendrix (den hoffentlich noch jeder kennt) geäußert haben, er täte genau das, was auch Beck wolle, nur könne er – Beck – das leider nicht. So geht es mir meistens, wenn ich einen Text von Rainer Strobelt lese – und sei es auch nur eine Mail. Nun hat Rainer sich darauf festgelegt, Gedichte zu schreiben, er tritt also in einer anderen Liga an. Das ist nett von ihm.

Lyrik erfährt aber nur selten die Aufmerksamkeit, die sie verdient, weshalb ich hier – also quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit – darauf hinweisen möchte, dass es bald wieder ein neues Buch von Rainer gibt. In der Zwischenzeit bietet die Seite Fixpoetry aber die Chance, Rainer Strobelt zu erlesen. Seine Gedichte sind kurz, die Zeit reicht also, um schnell mal rüber zu wechseln:

http://www.fixpoetry.com/texte/text-des-tages/rainer-strobelt/retourkutsche