Robert B. Parker: Spenser

By Manchester (N.H.) Library [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0) or CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)%5D, via Wikimedia Commons

Was ist eigentlich so toll an Serien, frage ich mich, denn ich schaue mir keine an. Das ist ein hinreichender Grund, keine eigene Antwort auf diese meine Frage formulieren zu können. Andererseits bin ich durchaus Serienjunkie, allerdings geht es dabei um literarische Serien. Gut, ich wäre bereit, hier einen etwas erweiterten Literaturbegriff zu gestehen, denn meist geht es bei den Serienautoren dann doch um Krimis.

Das Tolle an diesen Serien ist, für mich zumindest, die Vertrautheit mit dem Personal, mit literarischen Figuren, denen man wie alten Bekannten begegnet, die eine neue Geschichte zu erzählen haben. Wie bei anderen Bekannten, die gerade etwas erlebt haben, hat es wenig Sinn, aus dem eigenen Alltag zu plaudern, sie hören eh nicht zu.

Außerdem entlastet es natürlich ganz erheblich, wenn man Autoren gefunden hat, die einen Nerv treffen, statt auf die Nerven zu gehen. Deshalb ist es eine große, nicht akzeptable Schweinerei, wenn solche Menschen sterben. Auch wenn sie nach ihrem Tod offenbar weiterhin aktiv bleiben, wie das bei Robert B. Parker der Fall zu sein scheint. Die Krimi-Couch berichtet jedenfalls über ihn: „1956 heiratete er Joan Hall; die Ehe, aus der zwei Söhne hervorging, hält trotz diverser Schwierigkeiten (die Eingang in Parkers Romanwerk fanden) bis heute.“

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