Ein Abend in Neuenhaus

Dinkelberg43 [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, von Wikimedia Commons

2018 hatte ich mich mit meinem Text „Der Kahn“ erfolgreich an dem Wettbewerb „Vechtegeschichten / Vechtverhalen“ beteiligt. Ich habe an anderer Stelle darüber berichtet. Am 17.01.19 findet wieder eine Lesung statt, diesmal in Neuenhaus in der Grafschaft Bentheim. Eintritt frei und für die Besucher gibt es das Buch gleich mit dazu. Das ist möglich, weil die Europäische Union das Projekt gefördert hat. Das bedeutet umgekehrt allerdings auch, dass dieses Buch nicht im Handel erhältlich ist. Man muss schon in die Grafschaft Bentheim oder eine der anderen beteiligten Regionen, um das Resultat unserer gemeinsamen Arbeit in die Hand zu bekommen.

Das Buch ist wirklich schön geworden, die tollen Fotos und die Qualität des Drucks und der gesamten Gestaltung tragen erheblich dazu bei, dass es Spaß macht, darin zu blättern. Mir gefällt natürlich besonders, dass alle Texte zweisprachig vorliegen. Richtig gut ist auch die mediale Begleitung der Veröffentlichung. Neben der öffentlichen Buchpräsentation gab es eine ganze Serie von Presseberichten und Radiobeiträgen auf der deutschen und niederländischen Seite. Nun geht es also mit der Lesung in Neuenhaus weiter und auch dafür wird wieder entsprechend geworben. Einige hundert Exemplare des Buches sollen inzwischen verteilt worden sein.

Ich muss kurz nachdenken, nein, so groß ist unsere Verwandschaft auch wieder nicht.

 

5 Gedanken zu “Ein Abend in Neuenhaus

  1. Herzlichen Glückwunsch, lieber Manfred!
    Ein schönes Gefühl, wenn so ein selbstverfasster Text von einer Jury als würdig befunden wird, in ein Buch aufgenommen zu werden. Toll!
    🙂

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  2. Heute, wo man binnen 24 Stunden jedes Buch von Amazon erhält, ist es etwas besonderes, wenn eines nicht erhältlich ist. Wenn man es bekommt. Aber nicht überall. Ich hätte große Lust dich einmal lesen zu hören.
    Wer weiß, vielleicht klappt es mal.
    Viel Spaß und viele Grüße

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    • Leider geht es inzwischen sehr schnell, bis ein buch nicht mehr erhältlich ist. Verlage bereinigen ihr Sortiment, danach ist Schluss, wenn man nicht antiquarisch noch etwas findet. Ich lese meistens zu leise, dafür aber zu schnell. Falls es ein Mikrophon gibt, ich mag die Teile nicht, bei denen man einen bestimmten Abstand braucht, damit sie überhaupt anspringen. Ich bin dann immer zu weit entfernt. Besonders gern lese ich eher stille Passagen ohne Mikrophon in verschachtelten Räumen vor. Gebrüllte Lyrik käme vermutlich auch nicht viel schlechter rüber.

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      • Zum Glück konnte ich bisher fast immer ohne Mikrophon lesen. Das eine Mal hatte ich immer das Gefühl, dass man mich atmen hört und der Gedanke hat mich wahnsinnig gemacht.
        Manfred gebrüllt kann ich mir nicht vorstellen. Angesichts der Texte. Ich mag es mir aber auch nicht vorstellen, da ich laute Stimmen im allgemeinen nicht sonderlich mag.

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