Gestrandet

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Der Radweg endet in den Dünen, das letzte Stück zu Fuß, erst noch über einen befestigten Weg, dann durch den feinen weißen Sand. Die Brandung ist schon zu hören, ach, was heißt hier schon, die Nordsee ist allgegenwärtig auf der Insel. Wie kann etwas so lautes so beruhigend wirken? Dann öffnet sich der Blick auf das Wasser und es ist wieder anders als erwartet, größer, weiter, endlos. Nicht in Worte zu fassen.

Ein breiter Strand, nach rechts und links ist kein Ende in Sicht. Ein Strandpavillon: Vielleicht später ein Glas Rotwein?. Die niederländische Fahne flattert im Wind, weiter weg auch ein paar Drachen.

Bestimmt kann man hier gute Gespräche führen, den Kopf gesenkt und die Hände in den Taschen. Muss man aber nicht. Wind in den Haaren und Salz auf den Lippen. Uitwaaien: Durchpusten lassen würden wir sagen.

Hunde im Wasser. Spaziergänger. Weit draußen ein Schiff. Möwen, die sich um etwas zanken. Kleine, schnelle Vögel, Strandläufer, vielleicht Sanderlinge, flüchten vor den Wellen. Muscheln knirschen unter den Füßen. Friedhof der Muscheltiere.

See und Seele: Das kann doch kein Zufall sein.

11 Gedanken zu “Gestrandet

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