Flotter Käfer

Bild: Leonie Voita

Bild: Leonie Voita

Foto: Leonie Voita

Foto: Leonie Voita

Wer war das denn?

Wieder ein Foto, das im Wald in Aurich entstanden ist, der offenbar immer wieder Überraschungen für uns bereithält. Vielleicht bemerken wir in diesem Wald aber auch einfach mehr, weil wir schon damit rechnen, dort etwas zu finden. Der Käfer rannte uns über den Weg, ziemlich schnell und sehr groß, drei Zentimeter vielleicht. Ich habe versucht, eine 2-Euro-Münze neben ihn zu legen, damit es leichter wird, seine Größe einzuschätzen, aber im Unterschied zu Menschen schien er keinen Wert darauf zu legen, mit Geld gesehen zu werden.

Doch was für ein Käfer ist dann denn nun? Fängt man an, im Internet zu recherchieren, eröffnet sich eine ganz neue vielbeinige Welt.

Ein Laufkäfer?

Der große Schwarzkäfer? Aber der lebt nicht in Deutschland, sagt Wikipedia.

Der große Totenkäfer, Vorbote kommenden Unheils?

Gut, dass ich nicht abergläubisch bin, nur erfahrungsbedingter Pessimist.

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13 Gedanken zu “Flotter Käfer

  1. Lieber Herr Voita!
    Also was die genaue Klassifizierung des schwarzen Käfers angeht, da seh ich rot. Würde man den Käfer selbst nach seinem Namen fragen, würde er uns vermutlich das Blaue vom Himmel erzählen. Wir Menschen sind da einfach zu grün hinter den Ohren. Und dass der Käfer keinen Wert auf Geld legt, da könnte man glatt gelb werden vor Neid!
    Herzliche Grüße aus dem Farbkasten
    Mallybeau M.

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  2. Ein Lederlaufkäfer, der größte europäische Laufkäfer, soweit ich weiß. Steht unter Naturschutz. Ein ebenso stattliches Exemplar (kann bis zu 4cm groß werden), entdeckte ich beim Sammeln von Kröten in einem Gully. Dort steckte der arme Käfer im Laubfänger fest. Ich konnte ihn befreien und er rannte sofort davon in den nächsten Garten… Ein Bild habe ich auch, welches sich hier allerdings nicht posten lässt.

    Gefällt 3 Personen

  3. „Lederlaufkäfer“, dank dir und almathun wieder was gelernt, erstens die zuvor nie gehörte Klassenbezeichnung und 2. wie er aussieht – schon furchterregend. Wikipedia weiß: „Die flugunfähigen, nachtaktiven Tiere jagen am Waldboden Insekten, Schnecken, Würmer und Aas, manchmal gehen sie auch an Obst. Tagsüber verstecken sich die Käfer unter Moos oder Steinen, nur sehr selten kann man sie auch am Tage beobachten.“
    Angesichts solcher Räuber möchte man keine potentielle Beute sein. Immerhin ist er schneller als Geld. Bei Wikipedia jedenfalls gibt es das Foto mit dem 2-Euro-Stück, Vermutlich gekauft, der Bursche.

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