Hammer, Säge, Pinsel & Co.

Marten Petersen ist der Herausgeber der Anthologie Hammer, Säge, Pinsel & Co., die ab Mitte September erhältlich sein wird. Für 13,95 € + Versandkosten gibt es ein Buch, dessen Produktionskosten von einem Unternehmen gesponsert werden und für das es auch keine Autorenhonorare gibt.  Falls die Tatsache, dass da einer meiner Texte veröffentlicht wird, als Kaufanreiz nicht reichen sollte: Der Erlös geht an den Förderverein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen in Husum,

Bestellungen sind möglich über die üblichen Portale, also auch über Amazon. Unter Angabe der ISBN – die ich noch nicht kenne – geht es auch über den örtlichen Buchhandel. Marten möchte aber, um das Spendenaufkommen zu maximieren, dass Bestellungen möglichst über ihn laufen sollen, also über seine Anschrift: http://autorenwerkstatt.de.tl/

absolut final.jpg.Cover Hammer Säge Pinsel U1-1

Nebenbei bemerkt: Wieder nichts mit dem Reichtum.

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6 Gedanken zu “Hammer, Säge, Pinsel & Co.

    • Danke. Gehört es sich nicht, sich an dieser Stelle etwas zu zieren und Bescheidenheit zu heucheln? Bei mir ist es umgekehrt, der Titel ist mir eher etwas peinlich. Das Buchprojekt ist ursprünglich als Baumarkt-Anthologie an den Start gegangen und ich habe den anbiedernden Titel „Hasse ma ne Baumark“ gewählt – aber trotzdem nicht gewonnen. Wie man’s macht… Ich hoffe, der Text ist besser als die Überschrift. Die drei Siegertitel werden mit Baumarktgutscheinen belohnt – was bei mir nutzlos wäre, zwei linke Hände.

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  1. Nö, nicht nötig. Ein Grund zu feiern ist’s eh, zumakl der Erlös einem guten Zweck diuent. Und wenn du sowieso nbichts mit den Gutscheinen hättest anfangen können. Ist’s eine „Baumarkt-Anthologie“ im Auftrag der Baumärkte? Oder eine aus ethnologischem Interesse an der Baumarktkultur?
    Ich kenne einen, der ist reich geworden mit Büchern, hinter denen eine Marketing-Idee steckte.

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  2. Marten Petersen hat wohl den Chef eines örtlichen Baumarkts davon überzeugt, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Der gute Zweck heiligt den Titel. Ein Buch in kleiner Auflage kostet ja auch nicht so sehr viel. Zum Marketing: Ich wurde vor wenigen Tagen noch gefragt, ob ich an einem Buchprojekt mitarbeiten möchte. Ich mochte nicht. Den Titel habe ich vergessen, es läuft aber bundesweit. Die Autoren werben örtliche Honoratioren an, die in dem Buch portraitiert werden. Damit kommen der Bürgermeister, der Vorsitzende des Schützenvereins, der Chef der Werbegemeinschaft und wer auch immer meint, es sich schuldig zu sein, zu einem Auftritt in einem edel aussehenden, billig gemachten und teuer bezahlten Buch. Die Portraitierten müssen sich zu einer Mindestabnahmemenge verpflichten, der Kaufpreis liegt wohl irgendwo bei 200 € – und außer den Auftraggebern wird es keinen Markt dafür geben. So kann man mit Büchern Geld verdienen, wenn die eigenen Schmerzgrenze nur niedrig genug ist.

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